Themenbereich: ITIL® EDITION 2011
30. September 2013 - 0 Kommentare »

ITIL-Manager – Experten mit glänzenden Aussichten

Noch ist es nicht in die Köpfe aller Entscheider und Verantwortlichen gedrungen, doch die sich seit Jahren als folgerichtig erweisende Richtung ist unabwendbar: Die IT hat vornehmlich die Geschäftsprozesse eines Unternehmens in Hinblick auf die Erfüllung von Kundenbedürfnissen zu unterstützen und ist damit keinesfalls von den Unternehmenszielen zu trennen. Die IT genügt sich daher also nicht selbst, sondern ist eng an die Prozesse im Unternehmen gekoppelt. Für IT-Verantwortliche stellt diese Erkenntnis einen Rollenwechsel vom technischen Supporter hin zum strategisch ausgerichteten Experten dar. Dieser Wandel setzt jedoch die Kenntnis moderner und standardisierter IT-Service Management-Methoden, kurz ITSM, voraus. ITIL (IT Infrastructure Library) ist eine davon.

ITIL und ITSM

Eine Vielzahl von Geschäftsprozessen ist ohne den Einsatz moderner IT-Systeme schlichtweg nicht denkbar. Diese reichen von Projekt- und Prozessmanagement-Tools bis zu Lösungen für die Pflege und Bereitstellung von Kundeninformationen. Allen Systemen ist jedoch gemein, dass sie auf die Unternehmensziele sowie auf die damit einhergehenden Kundenbedürfnisse einzahlen. Die zum Teil hochkomplexen IT-Lösungen bedürfen einer ständigen Pflege sowie einer Anpassung an neue Anforderungen und an sich wandelnde technische Gegebenheiten. Hier kommt das ITSM-Konzept zum Tragen. Frameworks wie die ITIL zielen auf eine hochgradig standardisierte Ausrichtung der Unternehmens-IT ab und gestatten somit eine strukturierte und planvolle Herangehensweise.

Wer setzt auf ITIL?

Wie weiter oben beschrieben, ist die IT längst mehr als “nur” eine technische, sondern gleichermaßen auch strategische Herausforderung. ITIL-Schulungen sprechen daher in besonderer Weise IT-Entscheider und -verantwortliche an, deren Anliegen es ist, durch eine reibungslos funktionierende IT den Unternehmenserfolg sicherzustellen. Im Fokus stehen neben der standardisierten Vorgehensweise auch die Qualität und Effizienz der IT-Systeme. ITIL zählt in der Zwischenzeit zu den De-facto-Standards in der IT-Landschaft und der Personenkreis, der ITIL-Kompetenz offered by SERVIEW nachweisen kann, zu den begehrten Fachkräften, die sich in Unternehmen aus dem Industrie-, Handel- oder Wirtschaftssektor mittel- bis langfristig eines besonderen Zuspruchs erfreuen kann. Sie zeichnet die Struktur- und Organisationskompetenz aus, die eine Vielzahl von Unternehmen für die Etablierung einer nachhaltig funktionellen IT fordert und macht sie daher zu gefragten Experten, die sich über ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet freuen können.

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25. September 2013 - 0 Kommentare »

ITIL-Rollen – praxisnahe Arbeitshilfe

Eine der besonderen Stärken der ITIL (IT Infrastructure Library) ist, dass sie keinen Projektverantwortlichen im eigentlichen Sinne definiert. Die ITIL verfolgt einen differenzierenden Ansatz. Sie weist den unterschiedlichen Projektbeteiligten jeweils eigene Rollen zu, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Service-Lebenszyklus festgelegt werden. Diese Zyklen bestehen aus der Service Strategy, dem Service Design, der Service Transition, der Service Operation sowie dem Continual Service Improvement.

Detallierte Prozessbeschreibungen

Unternehmen oder IT-Verantwortliche, die die ITIL-Prinzipien konsequent umsetzen wollen, kommen nicht um eine zum Teil zeitraubende und mühsame Dokumentation der unterschiedlichen Unternehmensprozesse und -rollen herum. Das editierbare ITIL-Referenzmodell trägt hier zu einer Vereinfachung dieser Prozess- und Rollenzuordnung bei. Dieses eignet sich in besonderer Weise dafür schon in der Einführungsphase eines ITIL-Projekts, das Rollen- und Prozesskonzept mit der entsprechenden Stringenz durchgängig zu kommunizieren. Die folgende Übersicht zeigt die Vorteile dieser Vorgehensweise auf:

Vorteile einer detaillierten Prozessbeschreibung

  • Grafische und navigierbare Struktur
  • Übersichtliche und hierarchische Darstellung
  • Aufwandsverminderung bei der Prozessbeschreibung
  • Leitfaden für die strukturierte Umsetzung des ITIL-Prozesses
  • Individuell den eigenen Bedürfnissen anpassbar

Zertifizierungsvoraussetzung

Wer ein ITIL-V3-Zertifikat erlangen und sich nach ISO 2000 zertifizieren möchte, kommt nicht umhin, den relativ theoretischen Teil der ITIL-Handbücher in die Praxis zu übersetzen. Neben den eigentlichen Prozessen gehört auch die Festlegung der entsprechenden ITIL-Rollen zu den Aufgaben des künftigen ITIL-Managers. Welcher Projektbeteiligte nimmt die Rolle des Business Relationship Managers ein und wer hingegen kommt als Capacity Manager zum Einsatz? Die ITIL-Rollen lassen sich einfach und bequem besetzen und entsprechend personalisieren. Diese Vorgehensweise vermindert nicht nur den Aufwand bei der Prozessbeschreibung. Durch die Zuschreibung entscheidender Position haben alle Prozess- und Projektbeteiligte stets eine gute Vorstellung davon, welche Aufgaben ihnen innerhalb des Prozess zukommen.

Mit SERVIEW das Verständnis für ITIL-Rollen erhöhen

Schulungen von SERVIEW vermitteln angehenden ITIL-Verantwortlichen schon während der praxisnahen Schulungseinheiten ein gutes Gefühl für die Wichtigkeit von ITIL-Rollen während der Projektierung und Umsetzung. Je nach Wissensstand sind die Schulungen außerdem die unabdingbare Bedingung zur Erlangung von ITIL-Zertifikaten.

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20. September 2013 - 0 Kommentare »

Die ITIL-Ausbildung

ITIL-Manager – und solche, die es noch werden wollen – kommen um einige grundlegende theoretische ITIL-Grundlagen nicht herum. Eine ITIL-Ausbildung sieht daher eine Vielzahl von Inhalten vor, die zum Beispiel im Zuge eines SERVIEW Lehrgangs vermittelt werden. Dazu gehört sowohl das entsprechende Vokabular als auch das Verständnis für die in den ITIL-Büchern definierten Inhalte. Langatmige PowerPoint-Präsentationen werden hier durch das sogenannte Workbook-Konzept vermieden.

Das ITIL-Ausbildungsprofil

Wie lassen sich Geschäftsprozesse durch die Unternehmens-IT so unterstützen, dass die IT die Unternehmensziele perfekt umsetzen hilft? Besteht außerdem die Möglichkeit die dafür notwendigen Prozesse in einem entsprechenden Regelwerk zu dokumentieren und so eine strukturierte Umsetzung zu vereinfachen? Auf diese und andere Fragen, die sich im IT-Organisationsalltag stellen, gibt ITIL valide Antworten sowie Arbeitsmittel in die Hand aller am Projekt beteiligten, die die Umsetzung und Planung der Maßnahmen vereinfachen. Diese werden in den ITIL-Büchern festgehalten.

Die fünf ITIL-Bücher

Teilnehmer einer ITIL-Schulung erhalten einen tief greifenden Einblick in fünf ITIL-Bücher, die den Praxiseinsatz von ITIL außerordentlich vereinfachen. Diese werden wie folgt beschrieben:

  • Service Strategy (Servicestrategie)
  • Service Design
  • Service Transition (Serviceüberführung)
  • Service Operation (Servicebetrieb)
  • Continual Service Improvement (Kontinuierliche Serviceverbesserung)

Die ITIL-Bücher bestechen durch einen besonderen Mehrwert, der während der ITIL-Ausbildung vermittelt wird. Die mehrtägige Ausbildung schließt mit der ITIL-Foundation Prüfung ab. Die Ausbildung zielt aber nicht nur darauf ab, die inhaltlichen Konzepte zu vermitteln, sondern darüber hinaus angehende ITIL-Manager für die Wichtigkeit funktionierender IT-Prozesse im Sinne des Kundens zu sensibilisieren.

Gerüstet für die Zukunft

Zertifizierte ITIL-Manager sind gesuchte Fach- und Führungskräfte, die als IT-Berater und -Manager im Unternehmen oder als externe IT-Dienstleister zum Einsatz kommen. Sie zeichnet die Fähigkeit aus, IT-Prozesse konsequent und strukturiert zu planen und umzusetzen. Der Blick ist dabei stets auf den Mehrwert gerichtet, den ITIL nicht nur für das Unternehmen, sondern auch nachhaltig für Kunden darstellt. Denn: ITIL versteht sich nicht als ein von den Unternehmenszielen losgelöstes IT-Organisationstool. Im Fokus aller Bemühungen steht vielmehr die Ausrichtung aller Prozesse auf die Vereinfachung und Verbesserung kundenrelevanter Lösungen. ITIL hilft lediglich, dieses Verständnis in valide und praktikable Tools zu überführen. Doch dies auf einem außerordentlich hohen technischen und konzeptionellen Niveau.

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16. September 2013 - 0 Kommentare »

Das kann ITIL V3

Gegenüber der Vorgängerversion V2 weist die ITIL V3 einige Besonderheiten und Veränderungen auf. Prozesse, die den gleichen Namen tragen, haben in beiden Versionen jedoch die gleiche Funktion, was das Verständnis für die Neuerungen in der dritten Version enorm erleichtert. Rechnen muss der V3-Interessierte aber auch damit, dass eine Vielzahl von Begriffen neu aufgenommen worden ist. ITIL V3-Schulungen (zum Beispiel von SERVIEW) erleichtern das Verständnis für die erweiterten Begriffe in besonderer Weise.

ITIL Prozesse V3 im Überblick

Neben dem identischen Kapitelaufbau der einzelnen Publikationen enthalten die V3-Bände zunächst eine ausführliche Einführung in die jeweiligen Themenblöcke. Im Fokus stehen die folgenden ITIL-Prozesse, die auch als Phasen des Service-Lifecycles zu verstehen sind.

  1. Service Strategy (Servicestrategie)
  2. Service Design
  3. Service Transition (Serviceüberführung)
  4. Service Operation (Servicebetrieb)
  5. Continual Service Improvement (Kontinuierliche Serviceverbesserung)

ITIL Prozesse V3 im Detail

Welche Inhalte enthalten die einzelnen Lifecycles aber im Detail und welche Ziele sind daran gekoppelt? Die Übersicht stellt die wichtigsten Fakten zusammen:

  • Service Strategy (Servicestrategie):
    Welche IT Services sollen (ausgehend von den jeweiligen Kundenbedürfnissen) angeboten werden und welche Fähigkeiten müssen dafür entwickelt werden? Im Service Strategy-Lifecycle werden diese Parameter verbindlich festgehalten.
  • Service Design:
    Hier werden die IT Services entworfen und Lösungen entwickelt, um diese Services auch umsetzen zu können.
  • Service Transition (Serviceüberführung):
    Die Koordinierung der Änderungen von IT Services und die Verzahnung mit anderen Managementprozessen steht hier im Vordergrund.
  • Service Operation (Servicebetrieb):
    Die projektieren Ziele müssen effizient erbracht, Betriebsaufgaben im laufenden Geschäft umgesetzt werden.
  • Continual Service Improvement (Kontinuierliche Serviceverbesserung):
    Erfolge oder auch Misserfolge fließen hier genauso ein wie Qualitätsmanagementtools, die darauf abzielen, die Prozesse fortlaufend zu verbessern.

Prozessoptimierungen durch ITIL V3

Die besonders auf Alltagsanforderungen und Prozesse angepassten V3-Tools erleichtern den Projektmanagement-Alltag erheblich, wenngleich eine strukturierte und systematische Vorgehensweise unerlässlich ist. Erfahrene ITIL-Manager, die die SERVIEW-Kurse betreuen, zeigen sich jedoch zuversichtlich, dass sich auch ITIL-Neulinge schnell von den besonderen ITIL V3-Stärken überzeugen lassen. “Spätestens wenn mehr als drei Verantwortliche für das Gelingen eines Projektes verantwortlich zeichnen, spielt V3 seine Stärken aus”, urteilt der SERVIEW-Geschäftsführer Markus Bause.

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22. August 2013 - 0 Kommentare »

Gefragte ITIL-Experten

Der Erfolg einer Unternehmung hängt (heute mehr denn je) von einer standardisiert strukturierten IT ab, die die Unternehmensziele nachhaltig umsetzen hilft. Für die Planung, Einrichtung und Erweiterung dieser IT zeichnen indes Geschäftsführer und Mitarbeiter verantwortlich, die sich dessen bewusst sind. Die IT Infrastructure Library (ITIL) gibt diesen und anderen IT-Verantwortlichen ein mächtiges Tool an die Hand, das selbst ambitionierte IT-Ziele zum Erfolg verhilft. Als ITIL Expert darf sich derjenige bezeichnen, der innerhalb des ITIL V3-Zertifizierungschemas die Foundation- und Intermediate-Level erfolgreich abgeschlossen hat und darüber hinaus die nachfolgend beschriebenen Voraussetzungen erfüllt.

Voraussetzungen für das Erlagen des ITIL Expert-Levels

Anders als die Foundation- und Intermediate-Level ist die Expert-Stufe kein eigentlicher Ausbildungsschritt. Das Expert-Zertifikat erhalten IT-Experten allerdings erst, wenn sie die vorherigen Zertifikatsprüfungen erfolgreich abgeschlossen haben. Außerdem müssen sie folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie sind im Besitz des Foundation-Zertifikats
  • Sie haben 22 Foundation- und Intermediate-Credits erlangt
  • Es liegt umfassendes ITIL V3 Service Lifecycle-Wissen vor
  • Die MALC-Prüfung (oder zwei zusätzliche Intermediate-Module) wurde erfolgreich abgeschlossen

IT-Experten und -verantwortliche, die nicht nur im Besitz der “blauen Nadel” kommen wollen (diese wird verliehen, wenn die Intermediate-Prüfungen erfolgreich abgeschlossen werden), sondern zu gefragten Experten werden möchten, können diese und andere Module bei SERVIEW absolvieren.

IT-Manager und -verantwortliche

Sie tragen IT-Verantwortung in Ihrem Unternehmen und möchten die Planung, den Ausbau und die möglicherweise anstehende Erweiterung nur Expertenhänden, nicht aber dem Zufall überlassen? Sie sind sich außerdem der Bedeutung einer effizient funktionierenden IT bewusst und wollen auch darüber hinaus etwas für sich und Ihre Karrierechancen tun? Dann halten Sie mit den bislang erreichten Foundation- und Intermediate-Level ja bestimmt schon seit Längerem die Erfolgszügel in Ihren Händen. Mit dem ITIL Expert-Level geben Sie Ihrer Karriere jetzt erst die Sporen. Als Belohnung winkt nicht nur die Zufriedenheit über eine gut gepflegte und standardisiert eingerichtete IT-Landschaft, sondern die darüber steigenden Berufsaussichten. Geprüfte ITIL Experten sind begehrte IT-Manager, die ein Stück weit unternehmerische Verantwortung übernehmen.

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