26. August 2006

Mecury Change Control Management

Mercury präsentierte kürzlich mit Mercury Change Control Management ein weiteres Produkt: Die erste Lösung zum kontrollierten Management von Applikationsänderungen (Change Management). IT-Entscheider sind damit in der Lage, den Prozess des Change Managements zu automatisieren und somit IT-Geschäftsrisiken zu minimieren. Laut IDC sind mehr als 80 Prozent aller geschäftskritischen Service Störungen auf mangelhafte Change Control Prozesse zurückzuführen.

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Änderungsanforderungen in der IT reichen von Applikationserweiterungen über Patches bis hin zu Modifikationen an der Hardware, an der Infrastruktur und am Netzwerk. Weil mit derartigen Änderungen an bestehenden Systemen auch gewisse Ausfallrisiken einhergehen, erfordert Change Management ein kontrolliertes, planmäßiges Vorgehen. „Die hohe Frequenz an Applikationsänderungen und die wachsende Komplexität von Anwendungslandschaften erschwert es IT-Entscheidern zunehmend, die Auswirkungen von Modifikationen mit manuellen Verfahren zu kontrollieren“, erläutert Yuval Scarlat, Senior Vice President für Produkte bei Mercury die Problematik von Change Management und ergänzt: „Mit dem Launch von Mercury Change Control Management absolvieren wir den nächsten wichtigen Schritt im Rahmen unserer Application Change Lifecycle Strategie. Als erster Anbieter reagieren wir auf die Kundennachfrage nach einer Software für die automatisierte Änderungskontrolle, mit der sich das Risiko minimieren lässt, dass IT-Änderungen zu Lasten der Business Ergebnisse gehen.“

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Um wichtige Änderungsanforderungen zu besprechen, etablieren viele Unternehmen so genannte Change Advisory Boards (CABs), in denen Verantwortliche aus den Bereichen Rechenzentrum und Software sowie aus Fachbereichen vertreten sind. Diese abteilungsübergreifenden Gremien prüfen Änderungsanforderungen, schätzen deren Risiken ein und identifizieren Konflikte zwischen einzelnen Vorhaben. Bisher sind CABs weitgehend auf ihre Intuition und auf Erfahrungen aus vergangenen Projekten angewiesen. Das kann zu Konflikten zwischen einzelnen Änderungen während der Implementierung und bei der Produktivschaltung führen. Im schlimmsten Fall führt es zu Ausfällen von produktiven Systemen und Applikationen – verbunden mit negativen geschäftlichen Auswirkungen.

Mercury Change Control Management wurde als erste Lösung ihrer Art gezielt für die Aufgaben von Change-Managern, Applikations-, Rechenzentrums- und CAB-Teams entwickelt.

Das neue Produkt:

  • vereint die Änderungsanfragen aus diversen Helpdesk-Anwendungen in einer übergreifenden und ITIL-kompatiblen Gesamtansicht, so dass sich alle Änderungen anhand eines allgemeinverbindlichen Verfahrensmodells prüfen, ihrer Relevanz nach ordnen und terminieren lassen;• identifiziert automatisch die Effekte von Änderungen auf Infrastruktur-, Service- und Applikations-Ebene;
  • erzeugt auf Grundlage vordefinierter Geschäftsrisiken für jede Änderungsanfrage eine Analyse der betriebswirtschaftlichen Auswirkungen;
  • erkennt mögliche Konflikte zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher Modifikationen und benachrichtigt selbstständig die für diese Fragen zuständigen Fachkräfte;
  • bietet moderne Instrumente für die Terminplanung von Änderungen, die über grafische „Forward Schedule of Change“ die Auswirkungen und Releasetermine aller Änderungen im Detail visualisieren.

Mercury Change Control Management basiert auf der CMDB (Configuration Management Database) von Mercury und nutzt durch die Integration zwischen Mercury Application Mapping und Mercury IT Governance Center weitere bewährte BTO-Instrumente. Die neue Lösung ist ab sofort erhältlich und wird vom Hersteller als ein strategischer Baustein der Mercury-Lösung für den Application Change Lifecycle vermarktet.

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