1 ... 77 78 79 80 81 ... 83
26. August 2006

Probleme bei der ITIL-Einführung

Kluge Worte von Rainer Janßen, CIO der Münchener Rückversicherung in einem Artikel auf cio.de (vom Januar):

Bei ITIL haben wir gelernt, was ein Veränderungsprozess ist“, grübelt Janßen: „Wir haben Menschen gezwungen, ganz anders zu arbeiten, als sie arbeiten wollen.“ Am deutlichsten habe sich das im Service gezeigt: „Da wollte keiner im Prozess arbeiten. Das haben alle nicht gewollt.“ Menschen, die Veränderungen anstoßen, hätten nun einmal selten die Neigung, ihre Ideen nach vorgefertigten Mustern abzuarbeiten. Folglich musste Janßen stark nachhalten und hat damit genau das erzielt, was er nicht wollte: „Nach zwei Jahren hatten die Mitarbeiter den Schalter völlig umgelegt.“ Keiner habe mehr selbstständig gedacht, sondern stur den Prozess nachvollzogen. Die Mitarbeiter hätten „zurückerzogen“ werden müssen. Janßens Argument: „Du bist immer noch Mensch, und als Mensch bist du dazu da, die Grauzonen in den Prozessen zu erkennen.

Kompletten Artikel bei cio.de lesen

26. August 2006

Tools: i-doit – OpenSource-Lösung für IT-Dokumentation

Mit i-doit existiert eine kostenlose, deutschsprachige IT-Service-Management-Software (ITSM), welche unter einer Open Source Lizenz steht.

i-doit dokumentiert IT-Systeme und ihre Änderungen, stellt definierte Notfallpläne und Vitalinformationen zur Verfügung und hilft so dabei, den effizienten und stabilen Betrieb von IT-Netzen zu sichern. Ziel des Projektes ist die vollständige Integration aller ITIL-relevanten Prozesse und Daten. Dabei kann je nach Anwendungsfall eine unterschiedliche Kombination von Zusatzmodulen genutzt werden. Für viele Umgebungen ist auch das Basisprodukt bereits ausreichend.
Key Features:

  • Dokumentation aller im IT Bereich genutzten Hard- und Softwarekomponenten – von der Steckdose bis zum Mainframe
    Datensätze werden schlüssig verknüpft
  • Änderungen werden historisch dokumentiert
  • Dokumente wie Wartungsverträge, Notfallpläne, Anleitungen oder Treiber können den einzelnen Datensätzen zugehörig via Upload eingepflegt werden.
  • Personalisierte Arbeitsaufträge und Checklisten können innerhalb der Plattform verwaltet werden, um einen geregelten Arbeitsfluss zu unterstützen
  • Benutzerabhängige Darstellung anstehender Aufgaben
  • Abgelaufene Aufgaben und gelöschte Dokumente werden archiviert
  • i-doIT ist Open Source
  • Zugriff ist mit jedem handelsüblichen Webbrowser möglich
  • Modularer Aufbau bietet den Einsatz zukünftiger zusätzlicher Fähigkeiten und die Entwicklung eigener Module
  • Offene Benutzerverwaltungsschnittstelle über z.B. LDAP oder MySQL
  • i-doIT nutzt ausschließlich die bewährte Standardplattform LAMP (Linux – Apache – MySQL – PHP)

 

26. August 2006

Tools: NetIQ Change Administrator für das Server Change Management

NetIQ gibt die Verfügbarkeit von NetIQ Change Administrator (NCA), einer neuen Lösung für die Kontrolle und das Management von Änderungen in unternehmensweiten Serverumgebungen, bekannt. Die Lösung ermöglicht autorisierte Change Control und bietet eine hochkonfigurierbare, aufgabenspezifische Rechtevergabe für Server. Dadurch können operationale Risiken und Server-Ausfälle verhindert und damit die Verfügbarkeit der IT Services wesentlich verbessert werden.

26. August 2006

Tools: Systemausfälle und Pannen erkennen und vermeiden

BMC Software hat gerade drei neue integrierte System-Management-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf den Markt: gebracht.

  • BMC IT Systems Management Express
    BMC Service Desk Express Suite (früher Magic Service Desk Suite) Version 9.0
    und BMC Service Desk Express Small Business Edition (SBE).

Alle neuen Lösungen sollen noch im Laufe dieses Monats verfügbar sein.

26. August 2006

Tools: Service Level Management mit Pact 3.0

Die Karlsruher G-NE GmbH, ein unabhängiger Anbieter von Service Level Management Lösungen hat gerade eine eine Testversion Ihrer Prüfsoftware Pact 3.0 vorgestellt. Nach nur fünf Minuten lassen sich laut Aussage der Firma die wichtigsten Applikationen im Hinblick auf Antwortzeitverhalten und die Verfügbarkeit überwachen. Das System helfe, ein funktionierendes Service Level Management aufzusetzen und zu pflegen. Über das End-to-End Monitoring lassen sich Service Level Agreements (SLAs) messen und auch reporten.

Die Service Level Agreements lassen sich dabei laut Aussage von G-NE aus Management- und Kundensicht gemäß Vorgaben erstellen. Die Daten werden dafür mit Hilfe vorgefertigter Formulare aufgenommen und per drag & drop in Pact 3.0 überführt. Der Messverlauf könne jederzeit live mitverfolgt werden. Pact 3.0 messe SLAs unabhängig von der Komplexität und der Struktur der zugrundeliegenden Servicekette. Das Reporting werde automatisch für die jeweilige Sicht aufbereitet – damit können Unternehmen Ihre Servicequalität kundengerecht auswerten. Bei Service Levels, die nahe am vereinbarten Limit sind, werden automatisch Warnungen generiert.

Pact 3.0 sei darüber hinaus ein komplettes Service Level Management Konzept gemäß der IT Infrastructure Library (ITIL); es verfüge über Bonus-Malus-Verfahren, Vertragsbausteine, SLA-Vorlagen und Zertifikate.

Pact 3.0 kann unter folgender URL 30 Tage webbasiert kostenlos getestet werden: http://www.g-ne.de/demo.html